Psychologie
Die Lehre der Psychologie hat schon immer
viele Menschen angezogen, die sich auf die eine oder andere Weise beruflich damit auseinandersetzen wollten.
Dementsprechend wird Psychologie auch heute noch sehr oft studiert. Und in der Tat ermöglicht ein abgeschlossenes
Studium der Psychologie Zugang zu etlichen Berufsfeldern. So ist allem voran die Psychiatrie eng mit der
Psychologie verflochten, sodass neben Psychiatern auch Psychologen im stationären Umfeld einer Psychiatrie
arbeiten.
Doch beschäftigt sich die Psychologie
bekanntermaßen nicht nur mit der Erkrankung des menschlichen Seelenlebens, sondern mit dessen Beschaffenheit im
Allgemeinen. So kommen Psychologen auch häufig an verschiedensten Punkten zum Einsatz. Auch in der Werbung wird ja
beispielsweise mit verschiedenen psychologischen Mitteln gearbeitet. So spielen Psychologen auch dort also eine
Rolle und man kann nach abgeschlossenem Psychologiestudium in der Werbebranche unterkommen. Insbesondere im Bereich
der Marktforschung hat man immer wieder Verwendung für Psychologen und Soziologen. Und natürlich besteht auch nicht
zuletzt die Möglichkeit, freiberuflich tätig zu werden. In dem Fall strebt man die Karriere als Psychologe mit
Couch und Notizblock an.
Moment mal? Ist das nicht nur ein dummes
Klischee? Keineswegs! Die Couch gibt es aus gutem Grund. So kommen die Klienten meist viel besser aus sich
heraus, wenn sie bequem liegen und den Blick neutral an die Decke richten können. Deswegen sitzen die meisten
Psychologen auch am Kopfende der Couch. Dadurch bleibt das Gespräch dann nur noch im umgangssprachlichen Sinne
zwischen zwei Augen. In der Tat erfolgt nahezu kein Blickkontakt. Auch dies macht es den Klienten
erfahrungsgemäß einfacher, sich zu öffnen und ehrlich zu äußern. Denn ohne Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit ist
eine Konversation beim Psychologen ziemlich sinnlos. Man muss keine Psychologie Bücher lesen, um sich dies
denken zu können.
Beunruhigend ist die Tendenz, dass immer
mehr psychologische Erkrankungen in in der Bevölkerung diagnostiziert werden. Das liegt natürlich einerseits
auch daran, dass die Anzahl der möglichen Diagnosen sich in den letzten Jahrzehnten erheblich vergrößert hat.
Heute werden Dinge als Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert, denen früher jemand allenfalls eine moralische,
jedoch keine gesundheitliche Bewertung gegeben hätte. Hinzu kommt die Definition zahlreicher neuer
Krankheitsbilder im affektiven Bereich. Dennoch haben psychologische Störungen – sehr oft sind diese bedingt
durch Stress – unbestreitbar zugenommen. Die Stress Indikation hat natürlich viele Gründe. So stehen auch schon
junge Menschen und Jugendliche heutzutage unter nicht unerheblichem Leistungsdruck. Die Perspektiven werden
immer schlechter, die Anforderungen dementsprechend höher. Hinzu kommen dann noch wachsende gesellschaftliche
Zwänge, wie der gegenwärtige Körperkult oder ein zunehmend engstirniges Schönheitsideal. Psychologen werden
also auch in Zukunft mit Sicherheit gefragt sein.
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